Vorsicht bei Tacho Manipulation!

Eine beliebte Methode der sogenannten „Hinterhofhändler“, um einen höheren Verkaufspreis für Gebrauchtwagen zu erzielen, ist die Tacho Manipulation. Mit einer Geldstrafe oder sogar einer Gefängnisstrafe bis zu einem ganzen Jahr werden Betrüger bestraft, die Tachostände bei gebrauchten Fahrzeugen verringern, d.h. die gefahrene Kilometeranzahl eines Autos laut Tacho reduzieren, um weniger Motorverschleiß vorzugaukeln. Achten Sie deshalb stets darauf, ob beim Kauf eines Gebrauchtwagens die Kilometerlaufleistung mit dem Fahrzeugalter und den allgemeinen Verschleißerscheinungen halbwegs übereinstimmt.

Früher wurde mit der Bohrmaschine an der Kilometerzahl gedreht, heute greifen Betrüger mittels einer speziellen Software in die Elektronik ein. Man sollte sich also zu schützen wissen. Zur Kontrolle des eventuell gefälschten Checkhefts sollten Sie in der Werkstatt einen Kontrollanruf tätigen. Auf Servicezetteln werden Daten zum letzten Ölwechsel und der Kilometerlaufleistung festgehalten. Auch TÜV-Berichte sind zu diesen Angaben nützlich.

Ein weiterer Tipp ist, die Reifen genauer zu inspizieren. Ein Check der vierstelligen DOT-Nummer gibt Ihnen Auskunft über das Reifenalter (die letzten beiden Ziffern weisen auf das Jahr hin). Ein glatter Reifen nach einem Jahr Nutzung lässt auf ein viel bewegtes Fahrzeug schließen. Auch Verschleißteile wie Sitze, Pedale und Lenkrad können bei sehr geringem Kilometerstand normalerweise nicht stark abgenutzt sein. Hat der Verkäufer bei einer offensichtlichen Diskrepanz keine gute Erklärung parat, ist Vorsicht geboten. Die Standard-Erläuterung vieler Händler, es handle sich um das Fahrzeug eines Rentners, der das Auto seit über zehn Jahren kaum bewegt hat, sollte besser überprüft werden. Im Zweifelsfall ziehen Sie lieber einen Fachmann hinzu, der den Tacho überprüft oder Sie sehen ganz von einem Kauf ab.

Lassen Sie den Gebrauchtwagen doch einfach von einem Profi begutachten. Somit sind Sie auf der sicheren Seite, da dieser die entscheidene Erfahrung hat. In Werkstätten können Sie bei neueren Automodellen den Wartungsintervallspeicher und den Fehlerspeicher auslesen lassen. Beim neueren BMWs werden die Informationen sogar im Autoschlüssel abgespeichert.


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